Schnee am 3. Advent

Wie ein Schneekönig habe ich mich heute morgen gefreut, als ich den Rollladen hochgezogen habe und die weiße Welt erblickte. Wann war denn das letztes Mal der Fall? Ich glaube vor ca. 40 Jahren. Es gab noch keine allgegenwärtige und so gute Wettervorhersage. Und als Kind verstand ich die Zusammenhänge sowieso noch nicht. Da war in der Vorweihnachtszeit die Hoffnung auf Schnee jeden Morgen aufs neue da. Egal, wie warm es war. Natürlich wurde diese Hoffnung sehr, sehr oft enttäuscht, aber manchmal klappte es auch. Und ich bilde mir ein, dass ich hüpfend auf dem Bett meiner Freude Ausdruck verliehen habe, wenn mein Vater den Rolladen mit der Nachricht „es schneit“ hochgezogen hat.

Heute habe bin ich zwar nicht auf dem Bett rumgehüpft. Mein Vater kam ja schließlich auch nicht rein, ich musste den Laden selbst hochziehen. Meine Frau hätte sich wahrscheinlich bedankt :-).

Aber gefreut habe ich mich riesig, da ich damit gar nicht gerechnet hatte. In den Apps und Wettervorhersagen war die weiße Pracht nicht abzusehen.

Und so ist es heute nahezu ein perfekter 3. Advent. Schneespaziergang mit Frau und Patou, unserem alten Labrador. Heißen Kakao und frische Brötchen zum Frühstück, Zeitung bei drehender, leuchtender Pyramide, der leuchtende Adventskranz, ein rauchender Räuchermann und Wintersport im Fernsehen. Mein Idyll für Adventssonntage.

Da ertrage ich es doch mit Fassung, dass der Schnee heute Mittag wieder weg sein wird und die nächsten Tage nass und mild werden sollen. Halt wie eigentlich immer.

Weihnachtsbaumidylle 2017

Es ist der 3. Advent und eine Woche vor Weihnachten. Mittlerweile steht leider fest (mit kleiner Unsicherheit), dass das Weihnachtswetter 2017 für Flachländer ohne Schnee stattfinden wird. Das berüchtigte Weihnachtstauwetter wird wohl wieder seinem Namen alle Ehre machen. Zwar wird es zum Glück nicht frühlingshaft warm, wie es in den vergangenen Jahren auch ab und zu vorkam. Aber es reicht, um weiße Weihnachten in die höheren Berglagen zu verbannen.

Und deshalb freue ich mich besonders, dass ich gestern meinen Weihnachtsbaum aus dem verschneiten Wald holen durfte. Wenngleich der Wald natürlich eine Plantage war. Aber egal, viele Tannen sind für mich ein Tannenwald. Opa, Enkel, Vater und Onkel zogen gemeinsam los und erlebten auf diese Weise einen gemeinsamen Moment der Idylle, den man nicht oft – und vor allem – in dieser Konstellation (mit Schnee) vielleicht nie wieder erlebt. Schön war’s.

Idylle im Winterwald

Erfahrungsbericht zu funkgesteuerten elektrischen Christbaumkerzen von Koopower

 Als wir 2003 in eine neue Wohnung zogen, war’s vorbei mit echten Kerzen am Weihnachtsbaum. Die Rauchflecken an der Decke in der alten Wohnung sorgten dafür, dass ich für Wachskerzen am Baum keine Freigabe mehr durch meine Frau erhielt. Und dabei hatte ich erst zwei Jahre zuvor nette und pfiffige Pendelleuchter aus dem Erzgebirge gekauft. Die verwendet mein Vater als Leihgabe noch heute. Bei ihm gibt es noch echte Kerzen am Baum.

Damals blieb mir nichts Anderes übrig, als zur Lichterkette zu greifen. Für einen Weihnachtsnerd wie mich eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Mangels Alternativen ließ ich mich aber darauf ein. Nach dem zweiten Jahr hatte ich jedoch genug davon. Die Kette anzubringen, war schon Strafe genug. Aber optisch ging das gar nicht. Wer hochwertigen Schmuck für über 1000 Euro am Baum hat (alles original Erzgebirge und original thüringer Glas), kann dort Kabel überhaupt nicht brauchen. Etwas überstürzt kaufte ich dann am 23.12.2005 die damals bei diversen Shoppingsendern angepriesene kabellose „Original Kerzenzauber Weihnachtsbeleuchtung“. Ein netter Ansatz mit den Kugeln als Batteriefach und als Gegengewicht zu den Leuchten, in Gold und Rot auch ein Hingucker. Die Funkverbindung zwischen den Kerzen wurde durch eine Masterkerze (bzw. Masterkugel) aufgebaut, deren Platzierung am Baum natürlich entsprechend sinnvoll gewählt werden musste. Das Licht war warm, jedoch ein wenig „dünn“. Aber vielleicht ist das bei den heutigen Modellen besser. Jedenfalls musste ich diese Art der Baumbeleuchtung ablösen, weil die Kugeln aus Plastik waren. Und wenn man 20 oder 30 Kerzen am Baum haben möchte, ist bei ebenso 20 bis 30 Platikkugeln, die bei den Kerzen dabei sind, nicht mehr viel Platz für anderen Schmuck.


Die funkgesteuerten und mit einer Fernbedienung ausgestatteten elektrischen Kerzen des deutschen Herstellers waren dann meine Lösung. Seit 2007 habe ich bis zu 35 Kerzen des Typs Lumix in verschiedenen Lichtfarben am Baum. Die Batterie befindet sich im Kerzenschaft und reicht bei intensiver Nutzung vom 24.12. bis mindestens 06.01. Das Licht der LEDs ist kräftig, die Kerzen können durch wertige Gelenke und Halterungen wunderbar am Ast ausbalanciert werden. Ein Top-Produkt.

Im November 2016 wollte ich Nachschub kaufen, 5 Kerzen sind mittlerweile leider defekt. Ich musste da feststellen, dass Krinner die Technologie weiterentwickelt hat. Gut soweit. Allerdings sind die aktuellen Lumix-Modelle inkompatibel zu den alten. Ein Erweiterungsset mit 5 Kerzen kam also nicht in Frage. Ich hätte also entweder komplett tauschen müssen, was das Weihnachtsbudget nicht mehr hergab, oder ein Starterset mit 12 oder 14 Kerzen kaufen müssen, um dann zwei Systeme mit auch zwei Fernbedienungen zu betreiben. Zunächst wollte ich das nicht und ich sagte mir, dass doch in den letzten 10 Jahren einiges passiert sein könnte in Sachen kabellose Elektrokerzentechnologie. Ich begann also zu recherchieren.

Und stieß auf die LED Kerzen aus Echtwachs der Firma Koopower. Da die Bewertungen durchweg positiv waren, habe ich sie kurzerhand bestellt. Für knapp 35 Euro für 20 Kerzen konnte ich so viel nicht falsch machen. Zwar reichten diese 20 Kerzen nicht für meinen Baum, aber ich hatte ja noch die Krinner-Kerzen für einen Mischbetrieb. Zugegebenermaßen dann auch mit zwei Fernbedienungen. Dies aber vorweg: das war gar kein Problem.

Unser Weihnachtsbaum 2016 mit Krinner Lumix und Koopower Echtwachsleuchten

Langer Rede Kurzer Sinn ist ja nun der Erfahrungsbericht für die Kerzen von Koopower. Also dann:

Versand und Verpackung

Die Bestellung erfolgte über Amazon bzw. den Marketplace. Offensichtlich handelte es sich um einen Lieferanten aus Fernost. Woher genau die Kerzen kamen, kann ich nur raten. Mache ich aber hier nicht ;-). Jedenfalls kam das Päckchen nach fünf Tagen. In Ordnung soweit. Beim Unboxing, also dem Aufmachen der Verpackung, staunte ich dann tatsächlich zum ersten Mal. Jedes einzelne Teil war in einer Schaumstofffassung. Die Verpackung dient damit also auch zukünftig als Aufbewahrungsbox. Hier kommt KooPower schon näher an Krinner ran. Für Versand und Verpackung würde ich 4 von 5 Punkten geben.

Material und Verarbeitung

Tatsächlich fühlen sich die Kerzenschäfte wie Wachs an. Ein Nageltest vermochte allerdings keine Klärung herbei zu führen. Ich bin mir da nicht ganz sicher, ob es sich wirklich um Kerzenwachs handelt. Aber egal: haptisch und optisch (mit stilisierten Wachstropfen) ist KooPower hier den Krinner-Kerzen tatsächlich ein klein wenig voraus. Die Halterungen und Gelenke offenbaren dann allerdings noch Defizite. Viel zu starr und unflexibel. Man kann Veränderungen der Äste, die durch das Gewicht der Kerzen entstehen, nicht austarieren. Zwar kommen nur AAA-Batterien zum Einsatz, die Kerzen haben also ein geringeres Gewicht als die AA-bestückten Krinner-Kerzen, dennoch standen die KooPower-Kerzen unschön kreuz und quer am Baum.

Die Qualität der LEDs scheint verbesserungswürdig. Nach zwei Tagen waren bereits zwei der 21 LEDs defekt (eine Ersatz-LED liegt dem Paket standardgemäß bei). Die LEDs passten perfekt in die Schäfte, allerdings schien mir die Verarbeitung der Kontakte ebenfalls noch Potential für Verbesserung zu besitzen. Ich musste ab und zu „nachbiegen“, weil die Birnen bei Bewegung des Asts manchmal den Kontakt zur Batterie zu verlieren schienen. 3 von 5 Punkten würde ich hier vergeben.

Kontakt, Kommunikation und Service

An dieser Stelle streue ich die Bewertung des Kontakts, der Kommunikation und des Services ein. Als die zweite LED den Geist aufgab, ärgerte ich mich schon ein wenig. Ich schrieb den Verkäufer an und fragte erstmal höflich, ob bzw. wo ich Ersatzbirnen kaufen könnte. Ich schrieb auf Englisch und erhielt Antwort auf Deutsch. Ich staunte wieder. Die Mail war verständlich und sehr freundlich. Allerdings bat man mich, erstmal zu prüfen, ob die Batterien leer sein könnten oder der Kontakt evtl. verloren gegangen sein könnte. Beides hatte ich natürlich schon getan und der Inhalt der Mail diente erst einmal nicht dazu, mein Vertrauen in das Produkt zu festigen. Ich antwortete, diesmal auf Deutsch, dass ich alles geprüft hätte, die LEDs seien defekt und ich bat nochmals um Hinweise zum Ersatzkauf. Das Ganze Paket zurückschicken wollte ich noch nicht. Es war kurz vor Weihnachten und ich scheute den Aufwand. Leider hörte ich dann erst einmal nichts mehr. Aber dann, nach Weihnachten, kam plötzlich ein Päckchen mit je vier Ersatzbirnen, Ersatzschäften und Ersatzhalterungen. An sich ein super Service. Wo ich die Ersatzteile aber selbst besorgen könnte, weiß ich allerdings bis heute nicht. Dennoch: in dieser Kategorie vergebe ich 4 von 5 Punkten. Die Kommunikation könnte noch effektiver sein, freundlich ist sie bereits.

Leuchtqualität, Funkverbindung, Fernbedienung und Features

Die Bewertung kann hier kurz und knackig ausfallen. Nicht, weil der Artikel zum Ende kommen soll, sondern, weil einfach alles bestens funktioniert. Die LEDs leuchten in einem warmen und hellen Licht. Prima. Sie fügten sich auch schön in das vorhandene Krinner-Set-Up. Die Fernbedienung funktionierte einwandfrei, ebenso die Funkverbindung. Nicht einmal, dass eine Kerze nicht an oder aus ging. Alle Features habe ich nicht ausprobiert. Zeitschaltung zum Beispiel. Allerdings testete ich das zuschaltbare kerzenartige Flackern. Nettes Feature, das auf Dauer allerdings etwas nervt. es ist einfach zu synchron und wirkt gegenüber richtigen Kerzen schnell zu unecht. Außerdem hat man sich ja schon an elektrisches Licht gewöhnt. Mir geht es ja nicht so ums Flackern, sondern um die Kabellosigkeit. Die Batterien hielten übrigens auch die gesamte Weihnachtszeit. Ich vergebe hier wiederum 4 von 5 Punkten.

Fazit

Alles in Allem sind die Kabellosen von KooPower überraschend gut. 4 von 5 Punkten insgesamt kann man schon vergeben.Gut möglich, dass ich hier nächstes Jahr aufstocke. Allerdings: den Unterschied zu den – wohlgemerkt bereits 10 Jahre alten – Krinner-Kerzen merkt man vor allem bei der Verarbeitung und bei der Helligkeit der LEDs. Aber eine günstige und brauchbare Alternative sind sie allemal.

Weihnachtsbaum 2015

Hier gebührt das Lob mir selbst 😄. Nicht nur, dass ich mal wieder ein gutes Auge für den Baum an sich hatte. Das war schon nicht einfach. Schließlich hatten wir bereits im November den perfekten Baum bei unserem Baumpflanzer ausgesucht. Aber, wie so oft in den letzten Jahren, war der Baum weg, als ich ihn holen wollte. Trotz fetten Namensschilds an der Spitze. Keine Ahnung, ob andere Kunden meine Wahl auch toll fanden oder, ob die Mitarbeiter der Plantage einfach dumpfbackig unterwegs waren. Aber – urteilt selbst – ich habe einen schönen, wenn auch kleineren, Ersatzbaum gefunden. Und meine Ansprüche sind verdammt hoch. Aber zurück zum Lob 😄. Ich habe auch geschmückt. Dieses Jahr (fast) ausschließlich mit Holzschmuck aus dem Erzgebirge und Glasschmuck aus Lauscha/Thüringen. Ist mir nicht leicht gefallen, fast 2/3 des tollen Schmucks wieder zu verstauen und knallharte Entscheidungen zu treffen. Aber ich habe es geschafft. Toll, oder?

  

  

Rechtzeitig neue Weihnachtsbeleuchtung kaufen


Elektrische Weihnachtsbeleuchtung war früher kompliziert und wenig stimmungsvoll. Erinnern Sie sich noch an die Zeit als Lichterketten sich anschickten, die gute alte Wachskerze an unseren Weihnachtsbäumen als Weihnachtsbeleuchtung abzulösen? Das waren damals schwere Lichterketten mit mehr oder weniger stilisierten Kerzen und Glühbirnchen. Jedes Jahr waren welche defekt. Zunächst musste man im örtlichen Elektroladen passende Birnchen bestellen. Und waren die da, begann die Suche nach oft nur dem einen defekten Birnchen. Jedes einzelne wurde raus und wieder reingedreht, um zu testen, ob nach dessen Wechsel die Kette als ganze wieder leuchtete. Und was war das immer eine Bastelei, die Kabeltrommel trocken zu halten. An die Stromkosten will ich dabei gar nicht denken.

Heute ist das alles viel komfortabler und sicherer. Elektrische Weihnachtsbeleuchtung hat heute einen viel höheren Stellenwert, die Möglichkeiten sind größer geworden. Nicht nur, dass neben den klassischen Lichterketten, die immer noch mit Glühbirnen funktionieren auch LED-Licht – und das auch noch in nahezu realistischer Leuchtqualität – Einzug gehalten hat. Beide Arten benötigen viel weniger Leistung und helfen dabei, die Stromkosten gering zu halten. Mittlerweile gibt es auch eine viel größere Auswahl an Lichterketten und Beleuchtungsdekoration für drinnen, aber vor allem für draußen.

Große Auswahl an Weihnachtsbeleuchtung im Onlineshop

Das Onlineportal Shop-Weihnachtsdeko bietet unter seiner Rubrik Beleuchtung ein großes Sortiment an Weihnachtsbeleuchtung an. Ich schmücke meinen Weihnachtsbaum bereits seit einigen Jahren mit kabellosen LED Christbaumleuchten, batteriebetrieben und via Fernbedienung schaltbar. Auch die Tanne im Garten. Und im letzten Jahr habe ich LED-Teelichter und -Kerzen für Adventskranz, Laternen und Figuren entdeckt. Kein lästiges Anzünden, Ausblasen, Nachfüllen mehr, keine vom Wind ausgeblasenen Kerzen und vor allem keine Brandgefahr mehr. Ich kann LED-Beleuchtung jeder Art nur wärmstens empfehlen.

Weihnachtsbeleuchtung vom Online-Shop www.shop-weihnachtsdeko.de

BilQuelle: www.shop-weihnachtsdeko.de

Für draußen bietet der Onlineshop zudem ein besonderes Sortiment an beleuchteten Figuren. Eigenheim und Garten können mit ihnen in eine prächtig leuchtende Weihnachtsszenerie verwandelt und damit zum Blickfang für Passanten und die gesamte Nachbarschaft werden. Weihnachtsmann, Sterne und die Tiere des Waldes können als beleuchte Figuren auch in Ihrem Hof oder Garten eine heimelige Weihnachtsstimmung verbreiten.

Und wer den Aufwand für die Beleuchtung ganz gering halten möchte, greift zu Beleuchtungsschläuchen. Auch davon findet man eine große Auswahl für drinnen und für draußen bei diesem Spezial-Anbieter von Weihnachtsbeleuchtung.

Zwischen den Jahren

Jetzt schneit es doch noch. Richtig heftig. Und eisig kalt ist es draußen. Wie oft hätte ich mich in den letzten Jahren mit „Winter zwischen den Jahren“ zufrieden gegeben, wenn er zu Weihnachten selbst schon schiere Utopie geworden ist? Zumindest bei uns am Oberrhein. Aber auch zwischen den Jahren war Winter in den letzten Jahren ein eher rares Gut. Ich gebe mich keiner Illusion hin, dass das jetzt länger anhält. Umso mehr genieße ich diesen Moment, der mich an einen Tag in meiner Kindheit erinnert; draußen Schnee, der Baum ist beleuchtet (damals mit echten Kerzen), Räucherkerzen rauchen und im Fernsehen läuft die Vierschanzentournee. Genauso erlebe ich das heute. Gut: die Räucherkerze habe ich der Perfektion des Moments wegen gerade erst angemacht und ich habe noch eine Tasse Kaffee hier stehen. Als Kind habe ich ja keinen Kaffee getrunken. Ja klar. Die Kerzen sind LEDs gewichen. Aber trotzdem. Ein für mich denkwürdiger Moment.

Einen guten Rutsch allen Weihnachtsfans und ein gesundes neues Jahr 2015