Weiße Weihnacht 2016 – eine erste Prognose

So früh im Jahr eine Prognose zu wagen, ob Weihnachten dieses Jahr endlich mal wieder weiß wird, ist wahrscheinlich pure Zockerei. Wenngleich die Wahrscheinlichkeit, dass es grün bleibt ja immer ziemlich groß ist. Dennoch versuchen sich Meteorologen jetzt schon und vielleicht gerade, weil es sich Mitte September noch wie Hochsommer anfühlt (und die Schoko-Lebkuchen in der Sonne zerlaufen 😉 an seriösen Interpretationen von langfristigen Trends, Wetterkarten und Statistiken.
Demnach wird’s – wen wundert’s ? – dieses Jahr wieder nichts mit weißen Weihnachten. Schauen wir mal in drei Monaten wieder genauer hin.

Wer es nachlesen will: u.a. auf http://home.1und1.de/magazine/panorama/wetter/wetter-deutschland-meteorologen-erwarten-milden-winter-31834324 steht’s.

 

Was bedeutet „Weihnachten“?

„Wenn wir sagen, es ist Weihnachten, dann sagen wir: Gott hat sein letztes, sein tiefstes, sein schönstes Wort im fleischgewordenen Wort in die Welt hineingesagt, ein Wort, das nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, weil es Gott selbst in der Welt ist. Und dies Wort heißt: Ich liebe dich, du Welt, und du Mensch!“

Karl Rahner

St. Martin: Mantel vs. Umhang

Heute Morgen fiel mir wieder ein, dass ich mich als Kind immer gefragt habe, was dem Bettler ein halber Mantel mit nur einem Ärmel bringen soll. Das hält doch auch nicht warm und halbe Mantel rutscht doch immer runter :-). Erst als ich dann mal das Schauspiel live verfolgen konnte, erkannte ich, dass St. Martin, der römische Legionär, im Grunde einen Umhang geteilt hatte und keinen Mantel, wie ich ihn kannte. Da war mir das dann klar. Nur fragte ich mich dann wieder, weshalb immer von einem Mantel die Rede war und nicht von einem Umhang ;-).

1. Advent 2007

So, es ist soweit. Die Adventszeit hat begonnen. Leider ist es wie¬† in den letzten Jahren auch: das „Gefühl“ will sich nur langsam einstellen. Trotz Weihnachtsmarkt, Weihnachtsoratorium, Adventskerze, Weihnachtstee, Räucherkerzenduft und drehender Pyramide. Der Alltagstrott ist doch ziemlich dominant, rückt sich in den gedanklichen Mittelpunkt. Man sollte das nicht zulassen. Gerade die Adventssonntage können dazu genützt werden, ein wenig inne zu halten, um die Zeit zu genießen. Ich jedenfalls mache das ganz bewusst. In der Hoffnung – und ich bin da optimistisch -, dass sich das vertraute Weihnachtsgefühl bald vollständig bei mir einstellt, und dann gerade wegen Weihnachtsmarkt, Weihnachtsoratorium, Adventskerze, Weihnachtstee, Räucherkerzenduft und drehender Pyramide.

Diskussion: Halloween und Weihnachten

Ich mag Halloween nicht.

  1. fällt es auf den 31.10. und damit auf den Reformationstag. Und jetzt fragen Sie mal einen Jugendlichen, was am 31.10. für ein Tag ist. Mir geht’s da nicht um Religion, sondern um Bildung.
  2. haben wir unsere Fastnacht und brauchen den US-Import nicht.

Aber aus einem Grund bin ich gar nicht böse, dass es Halloween jetzt auch in Deutschland gibt. Vielleicht ist es Ihnen noch nicht aufgefallen, aber Halloween hat – zumindest in den Geschäften – Weihnachten weiter Richtung Weihnachten verschoben. Noch in den 80er Jahren hat Reinhard Mey gesungen „…gegen Ende August geht’s schon wieder los“ und meinte damit die Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner in den Supermarktregalen.

Mittlerweile sieht man primär allerorten den „Großen Kürbis“ und das Weihnachtsgebäck ist vor dem 02.11. nicht allzu dominant.

Das finde ich gar nicht schlecht.

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