„Gegen Ende August geht es schon wieder los ….“ (nach Reinhard Mey)

Zu diesem Thema gibt es einen aktuellen Bericht bei der Badischen Zeitung:

Weihnachtsmänner auf weiter Reise (veröffentlicht am So, 02. September 2018 um 20:30 Uhr auf badische-zeitung.de)

und auf Bento

Bermerkenswerterweise habe ich in den Supermarktregalen noch keine Weihnachtsleckereien entdeckt (Stand: 03.09.2018). Wahrscheinlich auch Dank des immer heftiger werdenden Oktoberfest-Hypes. Und Halloween kommt ja auch seit über 20 Jahren erstmal vor der kommerziellen Adventszeit.

 

Es wird Zeit …

… sich langsam auf die schönste Zeit des Jahres einzustellen. Das fällt bei den aktuellen 17 Grad, die draußen herrschen, zwar nicht so leicht. Aber es gibt andere Hinweise auf Weihnachten als das Wetter: die hohe Frequenz an Weihnachtswerbung im Fernsehen, meine Frau hört schon Weihnachtsmusik usw. Reissig liegt auch schon in der Garage und ich hab Lust auf Lauterbacher. Die Zeit für den „Grünen“ ist da. Prost.

Alle Jahre wieder … – langsam geht es los

Na klar, im Einzelhandel ist ne ganze Weile „schon wieder Weihnachten“. Dass aber am Sonntag in einer Woche bereits der 1. Advent ist, habe ich mir erst gestern bewusst gemacht. Vor allem deswegen, weil Weihnachtsmusik lief, als ich nach Hause kam. Also genau genommen hat mich meine Frau darauf aufmerksam gemacht. Sie war bereits am Plätzchen Backen. Und das geht selbstverständlich nur mit Weihnachtsmusik. Sonst werden die Plätzchen nichts. Als ich mit gespielter Empörung die Augenbrauen rümpfte und kurz überlegte, fiel’s mir dann auf. Es geht wieder los. Das WO (!) rückt gedanklich in den Vordergrund, Plätzchenduft umschmeichelt die Nase, Tannenreisig wird bestellt. Alles untrügliche Zeichen dafür, dass ich auch meine Weihnachtstasse fürs Geschäft raus suchen muss. Oder vielleicht endlich eine neue kaufen sollte. Das nehme ich mir nämlich auch schon alle Jahre wieder vor. Mal sehen, ob ich es schaffe. Ich werde sie hier dann präsentieren.

Endlich wieder Lebkuchen!?

Ich habe in den letzten Jahren schon öfter mal an der Schnittstelle zwischen Sommer und Herbst darüber geschrieben, dass die Lebkuchenzeit in den Supermärkten und Discountern begonnen habe. Immer mit dem Hinweis verbunden, dass ich dem so gar nichts abgewinnen könne. Ehrlich gesagt verstehe ich überhaupt nicht, wer jetzt schon Lebkuchen braucht bzw. essen möchte. Wie bei den Jahreszeiten geht es mir beim dazugehörigen Essen. Alles zu seiner Zeit. So wie ich mich darüber ärgere, dass es um Weihnachten herum oft frühlingshaft mild ist und schaudert mich der Gedanke, Zwiebelkuchen im Frühjahr zu essen. Oder eben Lebkuchen im Spätsommer, um beim Thema zu bleiben. Aber irgendwo her müssen Hersteller und Händler ja die Erkenntnis haben, dass da draußen genügend Kunden nach Advents- und Weihnachtsnaschwerk gieren, obwohl die Zeit dazu noch gar nicht gekommen ist. Sprich: es gibt genug Käufer. In der Tat habe ich diese Erkenntnis heute ebenfalls gewonnen, als mir Kollegen zum Kaffee Lebkuchen angeboten haben. Die freundliche Geste musste ich allerdings brüsk zurückweisen und auf mein „alles zu seiner Zeit“-Dogma verweisen. Das konnten die Kollegen gar nicht verstehen ;-).

Schwarzwälder Whisky als Geschenk für Kenner

Deutscher Whisky ist im Kommen. Die Kleinbrennerei Fitzke aus dem südbadischen Broggingen war bei diesem Trend schon früh dabei. Seit über 15 Jahren stellen Fitzkes neben den klassischen badischen Obstbränden auch Whisky her. Edith und Walter Fitzke haben über die Jahre einen eigenen Stil entwickelt, der die Fachwelt aber überzeugt. Während in den USA, Schottland und Irland hauptsächlich Mais, Gerste und Roggen zu Whisky oder Whiskey verarbeitet werden, verwendet die Kleinbrennerei viele verschiedene, auch weniger bekannte, Getreidesorten wie Grünkern, Dinkel, Reis, Buchweizen, Hafer, Hirse, Emmer, Einkorn, Triticale und Kamut.“Whiskypapst“ Jim Murray bewertete Fitzkes Premium-Produkt, den Derrina® Einkorn Single Grain Whisky, in seiner Whisky Bible 2014 und auch wieder 2015 mit 96 von 100 Punkten. Die höchste Bewertung, die ein deutscher Whisky je erhielt. Drei Whiskys mit über 94 Punkten wurden in die „Whisky Bible Liquid Gold Awards“ 2014 aufgenommen.

Der Kommentar aus 2013 für den Derrina Weizenmalz Single Malt lautete ( damals 94 von 100 Punkten ): „One of Europe’s finest. For sure.“ In der deutschen Version aus dem Jahr 2013 lautet das gesamte Zitat:

Saubere Destillation, köstliche Vanillecreme, Spuren von Schokolade, toller Whisky mit ausgeprägtem Charakter, trotz der
frischen und delikaten Ausprägung.
Ein Whisky, der zu den besten Whiskys Europas zählt !

Das will was heißen. Denn schließlich gehören Schottland und Irland auch zu Europa. Ein Weltklasse Single Malt also.

Referenz:

> www.deutsche-whiskys.de

> Auswärtiges Amt

Eins für die Pute und eins für mich. Frohe Weihnachten.

Bevor hier Missverständnisse aufkommen: Nein, ich meine nicht meine Frau ;-). Ich meine unsere Festtagspute. Die wird jetzt mit dunklem Bier und Honig eingepinselt. Und das andere dunkle Bier gönne ich mir beim Kochen. Ich zitiere nun Reinhard Mey: „Es ist Weihnachtstag und es ist Viertel nach Zwei…..“. Hört es euch einfach an. In genau diesem Sinne wünsche ich allen Lesern meines Blogs fröhliche und besinnliche Weihnachten 2011.
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Weihnachten bei Ikea – Hirschragout mit Rotkraut und Knödeln

Dieser Tage hab ich mal das Hirschragout bei Ikea probiert. Ich erwähnte ja, dass wegen unseres Umzugs in der Adventszeit – deswegen Ikea 😉 – Advent und Weihnachten für mich dieses Jahr hauptsächlich außer Haus stattfinden. Das heißt eher: die Weihnachtsstimmung. Ich höre Weihnachtsmusik im Auto, habe einen Weihnachtskaffeepott im Büro, besuche den Weihnachtsmarkt in der Mittagspause und esse eben Weihnachtsmenüs bei Ikea. Und geschmacklich wie preislich war das auch ok. Für 6.50 Euro kann man hier nicht mehr erwarten. Erwarten könnte ich aber fauch für diesen Preis, das Rotkraut und Ragout nicht so verkocht sind, dass sie als passierte Kost für zahnlose Zeitgenossen durchgehen könnten. Da gäbe es noch Verbesserungspotenzial. Aber vielleicht passt ja die Qualität zu anderen Zeiten ( wenn mehr los ist ) oder anderenorts.