Erfahrungsbericht zu funkgesteuerten elektrischen Christbaumkerzen von Koopower

 Als wir 2003 in eine neue Wohnung zogen, war’s vorbei mit echten Kerzen am Weihnachtsbaum. Die Rauchflecken an der Decke in der alten Wohnung sorgten dafür, dass ich für Wachskerzen am Baum keine Freigabe mehr durch meine Frau erhielt. Und dabei hatte ich erst zwei Jahre zuvor nette und pfiffige Pendelleuchter aus dem Erzgebirge gekauft. Die verwendet mein Vater als Leihgabe noch heute. Bei ihm gibt es noch echte Kerzen am Baum.

Damals blieb mir nichts Anderes übrig, als zur Lichterkette zu greifen. Für einen Weihnachtsnerd wie mich eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Mangels Alternativen ließ ich mich aber darauf ein. Nach dem zweiten Jahr hatte ich jedoch genug davon. Die Kette anzubringen, war schon Strafe genug. Aber optisch ging das gar nicht. Wer hochwertigen Schmuck für über 1000 Euro am Baum hat (alles original Erzgebirge und original thüringer Glas), kann dort Kabel überhaupt nicht brauchen. Etwas überstürzt kaufte ich dann am 23.12.2005 die damals bei diversen Shoppingsendern angepriesene kabellose „Original Kerzenzauber Weihnachtsbeleuchtung“. Ein netter Ansatz mit den Kugeln als Batteriefach und als Gegengewicht zu den Leuchten, in Gold und Rot auch ein Hingucker. Die Funkverbindung zwischen den Kerzen wurde durch eine Masterkerze (bzw. Masterkugel) aufgebaut, deren Platzierung am Baum natürlich entsprechend sinnvoll gewählt werden musste. Das Licht war warm, jedoch ein wenig „dünn“. Aber vielleicht ist das bei den heutigen Modellen besser. Jedenfalls musste ich diese Art der Baumbeleuchtung ablösen, weil die Kugeln aus Plastik waren. Und wenn man 20 oder 30 Kerzen am Baum haben möchte, ist bei ebenso 20 bis 30 Platikkugeln, die bei den Kerzen dabei sind, nicht mehr viel Platz für anderen Schmuck.


Die funkgesteuerten und mit einer Fernbedienung ausgestatteten elektrischen Kerzen des deutschen Herstellers waren dann meine Lösung. Seit 2007 habe ich bis zu 35 Kerzen des Typs Lumix in verschiedenen Lichtfarben am Baum. Die Batterie befindet sich im Kerzenschaft und reicht bei intensiver Nutzung vom 24.12. bis mindestens 06.01. Das Licht der LEDs ist kräftig, die Kerzen können durch wertige Gelenke und Halterungen wunderbar am Ast ausbalanciert werden. Ein Top-Produkt.

Im November 2016 wollte ich Nachschub kaufen, 5 Kerzen sind mittlerweile leider defekt. Ich musste da feststellen, dass Krinner die Technologie weiterentwickelt hat. Gut soweit. Allerdings sind die aktuellen Lumix-Modelle inkompatibel zu den alten. Ein Erweiterungsset mit 5 Kerzen kam also nicht in Frage. Ich hätte also entweder komplett tauschen müssen, was das Weihnachtsbudget nicht mehr hergab, oder ein Starterset mit 12 oder 14 Kerzen kaufen müssen, um dann zwei Systeme mit auch zwei Fernbedienungen zu betreiben. Zunächst wollte ich das nicht und ich sagte mir, dass doch in den letzten 10 Jahren einiges passiert sein könnte in Sachen kabellose Elektrokerzentechnologie. Ich begann also zu recherchieren.

Und stieß auf die LED Kerzen aus Echtwachs der Firma Koopower. Da die Bewertungen durchweg positiv waren, habe ich sie kurzerhand bestellt. Für knapp 35 Euro für 20 Kerzen konnte ich so viel nicht falsch machen. Zwar reichten diese 20 Kerzen nicht für meinen Baum, aber ich hatte ja noch die Krinner-Kerzen für einen Mischbetrieb. Zugegebenermaßen dann auch mit zwei Fernbedienungen. Dies aber vorweg: das war gar kein Problem.

Unser Weihnachtsbaum 2016 mit Krinner Lumix und Koopower Echtwachsleuchten

Langer Rede Kurzer Sinn ist ja nun der Erfahrungsbericht für die Kerzen von Koopower. Also dann:

Versand und Verpackung

Die Bestellung erfolgte über Amazon bzw. den Marketplace. Offensichtlich handelte es sich um einen Lieferanten aus Fernost. Woher genau die Kerzen kamen, kann ich nur raten. Mache ich aber hier nicht ;-). Jedenfalls kam das Päckchen nach fünf Tagen. In Ordnung soweit. Beim Unboxing, also dem Aufmachen der Verpackung, staunte ich dann tatsächlich zum ersten Mal. Jedes einzelne Teil war in einer Schaumstofffassung. Die Verpackung dient damit also auch zukünftig als Aufbewahrungsbox. Hier kommt KooPower schon näher an Krinner ran. Für Versand und Verpackung würde ich 4 von 5 Punkten geben.

Material und Verarbeitung

Tatsächlich fühlen sich die Kerzenschäfte wie Wachs an. Ein Nageltest vermochte allerdings keine Klärung herbei zu führen. Ich bin mir da nicht ganz sicher, ob es sich wirklich um Kerzenwachs handelt. Aber egal: haptisch und optisch (mit stilisierten Wachstropfen) ist KooPower hier den Krinner-Kerzen tatsächlich ein klein wenig voraus. Die Halterungen und Gelenke offenbaren dann allerdings noch Defizite. Viel zu starr und unflexibel. Man kann Veränderungen der Äste, die durch das Gewicht der Kerzen entstehen, nicht austarieren. Zwar kommen nur AAA-Batterien zum Einsatz, die Kerzen haben also ein geringeres Gewicht als die AA-bestückten Krinner-Kerzen, dennoch standen die KooPower-Kerzen unschön kreuz und quer am Baum.

Die Qualität der LEDs scheint verbesserungswürdig. Nach zwei Tagen waren bereits zwei der 21 LEDs defekt (eine Ersatz-LED liegt dem Paket standardgemäß bei). Die LEDs passten perfekt in die Schäfte, allerdings schien mir die Verarbeitung der Kontakte ebenfalls noch Potential für Verbesserung zu besitzen. Ich musste ab und zu „nachbiegen“, weil die Birnen bei Bewegung des Asts manchmal den Kontakt zur Batterie zu verlieren schienen. 3 von 5 Punkten würde ich hier vergeben.

Kontakt, Kommunikation und Service

An dieser Stelle streue ich die Bewertung des Kontakts, der Kommunikation und des Services ein. Als die zweite LED den Geist aufgab, ärgerte ich mich schon ein wenig. Ich schrieb den Verkäufer an und fragte erstmal höflich, ob bzw. wo ich Ersatzbirnen kaufen könnte. Ich schrieb auf Englisch und erhielt Antwort auf Deutsch. Ich staunte wieder. Die Mail war verständlich und sehr freundlich. Allerdings bat man mich, erstmal zu prüfen, ob die Batterien leer sein könnten oder der Kontakt evtl. verloren gegangen sein könnte. Beides hatte ich natürlich schon getan und der Inhalt der Mail diente erst einmal nicht dazu, mein Vertrauen in das Produkt zu festigen. Ich antwortete, diesmal auf Deutsch, dass ich alles geprüft hätte, die LEDs seien defekt und ich bat nochmals um Hinweise zum Ersatzkauf. Das Ganze Paket zurückschicken wollte ich noch nicht. Es war kurz vor Weihnachten und ich scheute den Aufwand. Leider hörte ich dann erst einmal nichts mehr. Aber dann, nach Weihnachten, kam plötzlich ein Päckchen mit je vier Ersatzbirnen, Ersatzschäften und Ersatzhalterungen. An sich ein super Service. Wo ich die Ersatzteile aber selbst besorgen könnte, weiß ich allerdings bis heute nicht. Dennoch: in dieser Kategorie vergebe ich 4 von 5 Punkten. Die Kommunikation könnte noch effektiver sein, freundlich ist sie bereits.

Leuchtqualität, Funkverbindung, Fernbedienung und Features

Die Bewertung kann hier kurz und knackig ausfallen. Nicht, weil der Artikel zum Ende kommen soll, sondern, weil einfach alles bestens funktioniert. Die LEDs leuchten in einem warmen und hellen Licht. Prima. Sie fügten sich auch schön in das vorhandene Krinner-Set-Up. Die Fernbedienung funktionierte einwandfrei, ebenso die Funkverbindung. Nicht einmal, dass eine Kerze nicht an oder aus ging. Alle Features habe ich nicht ausprobiert. Zeitschaltung zum Beispiel. Allerdings testete ich das zuschaltbare kerzenartige Flackern. Nettes Feature, das auf Dauer allerdings etwas nervt. es ist einfach zu synchron und wirkt gegenüber richtigen Kerzen schnell zu unecht. Außerdem hat man sich ja schon an elektrisches Licht gewöhnt. Mir geht es ja nicht so ums Flackern, sondern um die Kabellosigkeit. Die Batterien hielten übrigens auch die gesamte Weihnachtszeit. Ich vergebe hier wiederum 4 von 5 Punkten.

Fazit

Alles in Allem sind die Kabellosen von KooPower überraschend gut. 4 von 5 Punkten insgesamt kann man schon vergeben.Gut möglich, dass ich hier nächstes Jahr aufstocke. Allerdings: den Unterschied zu den – wohlgemerkt bereits 10 Jahre alten – Krinner-Kerzen merkt man vor allem bei der Verarbeitung und bei der Helligkeit der LEDs. Aber eine günstige und brauchbare Alternative sind sie allemal.

Räuchermännchen, Original Erzgebirge, bei Aldi Süd

So richtig weiß ich ja nicht, was ich davon halten soll, wenn nun auch schon Aldi original erzgebirgische Holzkunst verkauft. Aber wahrscheinlich ist es eine gute Sache. Zumindest, wenn so die billigen Imitate aus Fernost aus den Läden rausgehalten werden können und die Drechsler und Schnitzer im Erzgebirge, oft Familienbetriebe mit langer Tradition, ihre Arbeit ordentlich entlohnt bekommen. Nun sind die Modelle, die es ab dem 09.11. in den Aldi-Filialen zu kaufen gibt, optisch eher bieder. Wenn es sich aber um qualitativ hochwertige Handarbeit handelt, erhält der Käufer solide und hoffentlich funktionierende Produkte. Ich hoffe, dass der niedrige Preis keine schlechtere Qualität zur Folge hat und das Label „Original Erzgebirge“ darunter leidet.

Hier geht es zum entsprechenden Online-Angebot von Aldi-Süd.

Gewinnspiel bei Ulmik: Weihnachtspyramide, Räuchermann und Adventsleuchter

Bei der Fa. Ulmik kann man bis 31.12.2014 an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zu gewinnen gibt es Volkskunst aus dem Erzgebirge. Mit einem Bild, einer Geschichte oder einem Gedicht zu den Ulmik Figuren haben Sie die Chance auf eine 4-stöckige Weihnachtspyramide, ein Räuchermännchen oder einen Adventsleuchter.

Das Gewinnspiel finden Sie auf http://www.ulmik.de/home/gewinnspiel/ .

Wenn das Räuchermännchen nicht mehr raucht

Man kann Holzkunst aus dem Erzgebirge zwar durchaus auch sammeln. Aber Schade drum ist’s dann aber doch auch, wenn Pyramide und Räuchermännchen nur in der Vitrine stehen und nicht ihrem ursprünglichen Zweck dienen. Nämlich ein festlich geschmücktes Weihnachtszimmer mit Räucherkerzenduft oder Kerzenlicht noch sinnlicher zu werden zu lassen. Wenn man aber kein Sammler ist und Jahr für Jahr die geliebten Figuren, Spieldosen und Pyramiden aufbaut und einsetzt, kennt das: Farbe blättert ab, die Pyramide dreht sich nicht mehr, dass Räuchermännchen raucht nicht mehr, Teile gehen verloren und ganz schlimm: Kerzen fallen um oder stehen zu nah verkokeln die sensiblen Holzobjekte. Ich bin deswegen auch immer auf der Suche nach geübten und professionellen Reparateuren und bin nun auf die Seite www.original-erzgebirgische-volkskunst.de gestoßen. Dort wird ein Reparaturservice angeboten, den ich nach der kommenden Weihnachtszeit vielleicht mal austesten werde.

Mit dem letzten Satz Kerzen

Wir besitzen eine Märchenpyramide der Fa. Glässer. Sie dreht sich nun seit 20 Jahren und sie ist das einzige Dekostück, bei dem wir noch echte Kerzen verwenden. Tja. Und nun ist es passiert: am 06.01.12 ist sie beim letzten Kerzensatz in Brand geraten. Pure Unachtsamkeit meinerseits führte zu diesem Unfall. Ich dachte nämlich noch, beim Anzünden der Kerzen, dass die spätere Unglückskerze nicht stabil genug stand. Ich war jedoch zu bequem, das zu korrigieren. Und so fiel sie um und setzte die Pyramide in Brand. Glücklicherweise war ich zugegen und konnte löschen. Nicht auszudenken, wenn ich gerade nicht im Zimmer gewesen wäre. Ein schlimmes Unglück hätte passieren können.

Aber die Pyramide ist nun lädiert, Ersatzteile gibt es leider nicht mehr. Der Brand war zum Glück ziemlich oberflächlich und ich überlege, ob ich versuche, die verbrannten Stellen abzuschleifen und die ganze Pyramide neu zu lackieren. Ich werde berichten und Bilder dann bereitstellen, wenn ich mich dafür entscheide. Mal sehen.

Wie Kann Man(n) Nur 5 Stunden Zum Weihnachtsbaumschmücken Benötigen?

Also bitte? Was das denn für ne Frage? Oh Mann. Ok, ich gebe es zu: die Meisterin der Dekoration in unserem Hause ist natürlich meine Frau. Und dennoch ist es meine Sache, den Baum zu schmücken. Hallo! Da ist es nicht damit getan, einfach mal was aus dem Handgelenk hinzuklatschen. Ich sage nur: Ausgewogenheit und Harmonie. Versteht meine Frau gar nicht, wenn ich davon anfange. Aber haben Sie das schon mal gemacht? Baum geschmückt? Zwar habe ich Wachskerzen und Lichterkette mittlerweile durch Krinner Funkkerzen ersetzt (schon vor Jahren, ich berichtete hier bereits darüber), man bekommt also keinen Augenkrebs mehr wegen der Kabel. Aber auch Funkkerzen gehören ausgewogen auf die längsten Äste einer jeden Etage des Baumes verteilt. Und das vor allem, wenn man drei verschiedene Lichttöne hat. Also: so viel schon mal zur Ausgewogenheit. Und dann müssen im weiteren Verlauf erzgebirgische Holzkunst (Baumanhänger von Graupner) und Glasschmuck aus Lauscha/Thüringen (aus dem Hause Krebs) in richtigen Verhältnissen Holz/Glas, groß/klein, Motiv/Kugel, Farbe1/Farbe2/Farbe3 in richtigem Abstand zu den Kerzen am Baum verteilt werden. Ha! Da ist es nicht damit getan, irgenddwelchen Billigschmuck aus dem Baumarkt mal kurz an den Baum zu klatschen. Dafür habe ich nicht bereits vor zwei Monaten den bestproportionierten Baum des Waldes ausgesucht (Nordmann, ok, der Purist nimmt Weißtanne, ich weiß ;-). Tja und das dauert halt. Gut Baum will Weile haben. Und wenn ich dann mal endlich fertig bin, ist meine Frau auch ganz glücklich. Aber begutachten Sie selbst (wenn etwas zu erkennen ist).

Mein Petrus und seine Geschichte

In den Jahren vor der Wende wurde Holzkunst aus dem Erzgebirge so ganz langsam auch im Westen bekannter. Während man Räuchermännchen und Schwibbogen bis dahin nur in speziell ausgerichteten Geschenkeläden bekam, dessen Betreiber meistens aus Sachsen stammte, begannen Mitte der 80er Jahre auch erstmals Kaufhäuser damit, die Originale aus dem Erzgebirge zu verkaufen. Schlechte und billige Imitate aus Fernost waren zu jener Zeit schon auf den Weihnachtsmärkten und in den Regalen zu entdecken.

Meine Brüder, mein Vater und ich zogen in jener Zeit auch immer wieder um die Weihnachtszeit los, um evtl. Schnäppchen zu machen. Denn zu unserem und vielleicht auch anderer Leute Glück, kannten die Händler und Verkäufer den Unterschied zwischen Original aus dem Erzgebirge und Imitat aus Fernost nicht. Geschweige denn, dass er einen normalen Verkäufer bei Hertie überhaupt interessiert hätte. Und so standen Originale zwischen Imitaten und waren – speziell in diesem Kaufhaus – Jahr für Jahr falsch, weil zu billig, ausgezeichnet. Das war aber noch nicht alles: bereits kurz vor Weihnachten wurden die Artikel zum Teil erheblich runtergesetzt. In den Jahren 1987 bis 1990 erstanden wir so diverse Pyramiden, Räuchermännchen und Schwibbögen zu Spottpreisen.

So auch meinen großen Petrus. 1989 war das. Es war kurz vor Weihnachten, die Preise waren bereits herabgesetzt. Ich weiß nicht mehr, wieviel der Petrus kosten sollte, bekam ihn aber erheblich billiger (als zum bereits herabgesetzten Preis). Hertie wollte „das Zeug“ los haben und leider fehlte die Pfeife. Ein Mitarbeiter machte sich im Lager zwar noch auf die Suche, war aber erfolglos.

Im Jahr drauf erledigte ich meine Weihnachtseinkäufe zwischen zwei Unterrichtsstunden (ich hatte gerade mit meinem Studium begonnen). Mein Weg führte mich auch zu Hertie in Freiburg. Schon auf der Rolltreppe – und daran erinnere ich mich wirklich ganz genau – fiel mir der Petrus und die fehlende Pfeife ein und irgendwie wusste ich sofort, dass ich sie an diesem Tag bekommen würde. Ich wusste nämlich auch aus den Vorjahren, dass Hertie die nicht verkauften Teile aus dem Vorjahr immer wieder in den Folgejahren in die Auslage stellte. Das war dann wie ein 6er im Lotto als ich um die Regale herumschlich und zwischen all den echten und unechten Räuchermännchen die Pfeife liegen sah. Können Sie sich dieses Gefühl vorstellen? Yesssss! Ich muss gegrinst haben wie ein Honigkuchenpferd. Und der Verkäufer hat mich vielleicht blöd angeschaut als ich die Pfeife für damals eine Mark kaufte. Man sah förmlich die Fragezeichen über seinem Kopf.

Und seit dem ist der 35cm große Petrus mein Lieblingsräuchermann. Und eigentlich auch der einzige, der rauche darf ;-).

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Seiffen nicht mehr im Erzgebirgskreis?

Der Freien Presse vom 15.08.2011 zufolge möchte das Spielzeugdorf Seiffen mit der Nachbargemeinde Neuhausen fusionieren. Seiffen hat Schulden von 6,5 Millionen Euro und das Innenministerium des Landes Sachsen bietet für diese Fusion wohl 7,5 Millionen Euro Schuldenerlass. Zu verlockend für Gemeinderat und die 2500 Einwohner. Allerdings liegt Neuhausen nicht im Erzgebirgskreis – dem gefühlten Herzen des Erzgebirges – wie Seiffen momentan noch, sondern im Landkreis Mittelsachsen. Hm, fühlt sich für einen Aussenstehenden irgendwie komisch an.