Mit dem letzten Satz Kerzen

Wir besitzen eine Märchenpyramide der Fa. Glässer. Sie dreht sich nun seit 20 Jahren und sie ist das einzige Dekostück, bei dem wir noch echte Kerzen verwenden. Tja. Und nun ist es passiert: am 06.01.12 ist sie beim letzten Kerzensatz in Brand geraten. Pure Unachtsamkeit meinerseits führte zu diesem Unfall. Ich dachte nämlich noch, beim Anzünden der Kerzen, dass die spätere Unglückskerze nicht stabil genug stand. Ich war jedoch zu bequem, das zu korrigieren. Und so fiel sie um und setzte die Pyramide in Brand. Glücklicherweise war ich zugegen und konnte löschen. Nicht auszudenken, wenn ich gerade nicht im Zimmer gewesen wäre. Ein schlimmes Unglück hätte passieren können.

Aber die Pyramide ist nun lädiert, Ersatzteile gibt es leider nicht mehr. Der Brand war zum Glück ziemlich oberflächlich und ich überlege, ob ich versuche, die verbrannten Stellen abzuschleifen und die ganze Pyramide neu zu lackieren. Ich werde berichten und Bilder dann bereitstellen, wenn ich mich dafür entscheide. Mal sehen.

Wartungstipp Pyramiden: Äl in die Führung

Der passionierte Erzgebirgsfan kennt den Trick sicher. Aber der eine oder andere Freund von Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge dürfte ihn noch nicht kennen. Zwar kommt es bei gut gepflegten Pyramiden aus dem Erzgebirge wegen der guten Verarbeitung, anders als bei den Plagiaten aus Fernost, selten vor, dass die Kerzen es nicht schaffen, die Flügel anzutreiben. Meistens, wenn die Pyramide „im Wind“ steht, weil die Tür offen ist oder weil der Führungsstab verbogen ist. Natürlich nützt sich aber auch die Führung ab, verkratzt mit der Zeit, bekommt Unwuchten.

Hierfür gibt es neben dem Kauf einer neuen Führung noch eine weitere Möglichkeit zur Abhilfe. Ein Tropfen Äl, gern auch Oliven- oder ein anderes Haushaltsöl, in die Führung und die Pyramide läuft wieder – im wahrsten Sinne des Wortes – wie geschmiert.